Diskussionsveranstaltung des Bezirksverbands Ruhr und des KV Ennepe-Ruhr am Mittwoch, 02. März, 19.30 Uhr, Witten
„Unkonventionelles Erdgas“ ist in aller Munde seit bekannt wurde, dass in NRW an etlichen Orten Erkundungen zu Lagerstätten dieses in Gestein gebundenen Erdgases geplant sind. Auch in Witten gibt es Planungen, entsprechende Lagerstätten zu erkunden.
Bei der Förderung von unkonventionellem Erdgas kommt die „Fracking“-Methode zum Einsatz, bei der die Gesteinsschichten mit Hilfe großer Mengen von Wasser, Sand und (hochgiftiger) Chemikalien aufgebrochen und ausgespült werden.
Was bedeutet diese Methode für Mensch und Umwelt? Wie ist der rechtliche Rahmen für solche Bohrungen? Wie sieht es mit Beteiligung der Öffentlichkeit aus? Und wie können die Menschen zwischen Ennepe und Ruhr geschützt werden?
Offensichtlich besteht bei diesem Thema großer Informationsbedarf. Daher möchten wir euch hiermit zu einer Diskussionsveranstaltung einladen, die der Bezirksverband Ruhr gemeinsam mit dem Grünen Kreisverband Ennepe-Ruhr durchführen wird.
Diskussionsveranstaltung: „Goldgräberstimmung im Ruhrgebiet? –
Fracking oder wie Erdgas aus dem Boden gespült wird“
Mittwoch, 02. März, 19.30 Uhr
Haus Witten
Ruhrstr. 86
58452 Witten
Für das Podium zugesagt haben:
Die Wintershall Holding GmbH, die entlang der Ruhr die Lizenz für die Aufsuchung von unkonventionellem Erdgas besitzt, hat sich trotz mehrfacher Aufforderung nicht bereit erklärt, einen Vertreter für die Podiumsdiskussion zu benennen.